Gesunde Ernährung hilft stressbedingten Nährstoffmangel auszugleichen

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Stress erhöht die Wahrscheinlichkeit von körperlichen sowie psychischen Erkrankungen und belastet zudem Stimmung und Lebensfreude. Schlechter Laune und stressbedingten Beschwerden können Sie allerdings mit der richtigen Ernährung wirkungsvoll vorbeugen.

Wie Stress unseren Alltag bestimmt

Stress ist längst zu einer Volkskrankheit geworden. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse empfinden acht von zehn Deutschen ihr Leben als stressig. Die gesundheitlichen Folgen der Dauerbelastung holen derweil bereits jeden Fünften ein. So sind insbesondere lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen unter den Gestressten weit verbreitet. Der Job gilt hierbei als Stressfaktor Nummer eins, zumal jeder Dritte aufgrund eines zu hohen Arbeitspensums und Termindrucks schnell an die eigene Belastungsgrenze gerät. Kaum jemandem gelingt es noch, richtig abzuschalten und den Arbeitsalltag auszublenden. Vor allem die hohe Zahl an Burnout-Patienten ist alarmierend. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zeigt, dass mittlerweile etwa jeder vierte Erwerbstätige unter Burnout leidet. Dieser Erschöpfungszustand äußert sich in bis zu 150 verschiedenen Symptomen – von Depressionen, Apathie und Angstattacken bis hin zu Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Tinnitus, Diabetes, Schlaganfall, Herzinfarkt, Schlafstörungen und Magenkrämpfen.

Welchen Einfluss einzelne Mikronährstoffe auf unseren Organismus haben

Stress führt zu einem beschleunigten Abbau wichtiger Vitalstoffe. In unserem Organismus übernehmen diese jedoch eine Vielzahl wichtiger Funktionen. Im Einzelnen hat Stress unter anderem folgende Auswirkungen auf die Nährstoffversorgung:

  • Im Körper wird in hohen Phasen vermehrt Cortisol freigesetzt, wodurch der Abbau von Glucose angeregt wird. Dies führt dazu, dass vermehrt Chrom ausgeschieden wird, so dass dessen Serumspiegel im Körper sinkt. Der Mangel an Chrom kann zu einer gestörten Glucosetoleranz und schließlich zu Energielosigkeit und Störungen im Nervensystem führen.
  • Aufgrund des erhöhten Cortisol-Serumspiegels werden auch qualitativ hochwertige Proteine verstärkt abgebaut. Insbesondere der Bedarf an den verzweigkettigen Aminosäuren wie Glutamin, Histidin, Tyrosin, Valin, Leucin und Isoleucin ist bei hohen Leistungsanforderungen beträchtlich erhöht. Sind diese Aminosäuren nur in unzureichenden Mengen vorhanden, kommt es zu Ermüdungserscheinungen, Antriebslosigkeit sowie gravierenden Leistungs- und Konzentrationsschwächen.
  • Zu den stressbedingten Stoffwechselstörungen gehört auch ein vermehrter Vitaminabbau. Betroffen sind insbesondere die B-Vitamine (B1, B2, B3, B6, B12), welche direkten Einfluss auf Ihre geistige Leistungsfähigkeit, nervliche Belastbarkeit und Gefühlslage haben. Bei Dauerstress werden die Reserven an B-Vitaminen durch vermehrte Noradrenalinausschüttung aufgebraucht. Weil diese Vitalstoffe an der Übermittlung von Nervenimpulsen ans Gehirn sowie an der Synthese des Glückshormons (Serotonin) beteiligt sind, kann ein Vitamin B-Defizit zu Depressionen, Angstzuständen, Reizbarkeit, Wahrnehmungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten führen.
  • Hohe psychische Anforderungen stellen auch für den Organismus eine Stresssituation dar und erhöhen dadurch den Bedarf an Vitamin C. Steht dieses nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung, steigt das Risiko an Katarakt, Herz- und Tumorerkrankungen, Arthritis und Schlaganfall zu erkranken. Der Mangel an Vitamin C vermindert ferner die Produktion von Carnitin, was mit Muskelschwäche und Ermüdungserscheinungen einhergeht.

Mit der richtigen Ernährung dem Nährstoffmangel und Stress den Garaus machen

In ausreichenden Mengen können Mikronährstoffe im Körper wichtige Schutzmechanismen aufrechterhalten und die negativen Auswirkungen von Stressbelastungen weitestgehend einschränken. Die Ernährung spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle. Denn eine falsche Ernährung verstärkt die Stresssymptome und intensiviert deren Auswirkungen auf den Organismus. Dagegen vermag eine ausgewogene Ernährung die stressbedingten Defizite an Vitaminen und Mineralstoffen auszugleichen. Sie verbessert die Stimmung und stärkt die Stressresistenz. Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel von renommierten Anbietern wie nu3, können jedoch helfen, einen bestehenden Mangel schneller auszugleichen und eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen sicherzustellen. Dies gilt bei verhältnismäßig hoher körperlicher und psychischer Belastung ganz besonders.

So können Sie Ihren Stresspegel reduzieren:

  • Kohlenhydrate aus Hülsenfrüchten, Gemüse, Kartoffeln und Vollkorn-Getreide bringen Gelassenheit, vor allem in Kombination mit Eiweiß. Von isolierten Kohlenhydraten, zu denen etwa polierter Reis, Weißmehlprodukte und Zucker gehören, sollten Sie absehen.
  • Vitamine A, C und E puffern Stressfolgen ab und stärken das Immunsystem. Demnach sollten reichlich gelbrote und grüne Obst- und Gemüsesorten wie Paprikaschoten, Zitrusfrüchte und Kohlgemüse, aber auch Getreide, Eier und Weizenkeime auf Ihrem Speiseplan stehen.
  • Magnesium ist für den gesamten Stressablauf unerlässlich und gilt als Stresskiller. Reich an diesem Mineralstoff sind weiße Bohnen, Mandeln, Cashewnüsse, Sonnenblumenkerne und Haferflocken.
  • Einige Pflanzen mindern den Stress ohne jegliche Nebenwirkungen. Zu den typischen Heilkräutern bei Stress zählen Baldrian, Hopfen und Melisse, aber auch Johanniskraut.
  • Wichtige Vital- und Mineralstofflieferanten sind die exotischen Lebensmittel Quinoa und Amarant, welche als spezielle Mischung auch unter Inka Gold angeboten werden. Äußerst nährstoffreich sind zudem Yamswurzel und Süßkartoffeln.
  • Als Getränke sind neben dem normalen Mineralwasser auch Grüner Tee und Kakao zu empfehlen. Der Tee verhilft dank der Aminosäure L-Theanin zu einem entspannten Zustand. Kakao enthält dagegen ähnlich wie Quinoa und Amarant die Aminosäure Tryptophan, welche für die Produktion des Glückshormons Serotonin benötigt wird. Zudem sollten Sie täglich zwei bis drei Liter Wasser trinken.
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